Die Stadt Jülich markiert das Zentrum des Städtedreiecks Düsseldorf - Aachen - Köln und liegt im westlichen Teil Nordrhein–Westfalens. Sie hat neben der Kernstadt weitere 15 Stadtteile und wird von der Rur durchflossen. Bereits zu römischen Zeiten besiedelt, kann die Stadt auf eine lange Historie zurückblicken. Die einstige historische Festungstadt hat sich heute zu einem modernen, lebenswerten Ort mit europaweit beachteten Forschungsstätten, Hochschulen und zukunftsweisenden Technologiezentren gewandelt. Die lebendige Kunst- und Kulturlandschaft Jülichs wird von dem Stadtmuseum, Ausstellungen im neuen Rathaus, Konzerten und verschiedenen Veranstaltungen, u.a. dem Kunsthandwerkerinnen- Markt, getragen. Sie sind interessante Anziehungspunkte für Gäste und Einwohner.

Besonders sehenswert ist der historische Kern der Stadt, der im 16. Jahrhundert als so genannte „pasqualische Stadt“ im Stil der Renaissance entworfen und von einer Befestigung umgeben wurde. In den Mittelpunkt rückte der Architekt Pasqualini den Marktplatz mit dem Alten Rathaus und der Probsteikirche, die um 957 auf römischen Ruinen gebaut wurde. Das Wahrzeichen Jülichs, der Hexenturm, ist neben dem Aachener Tor das zweite erhaltene Stadttor. Der massive Doppelturm wurde im 14. Jahrhundert erbaut und wird im Rahmen eines „Lichtprojektes“ nachts effektvoll beleuchtet.

Am Nordrand des Ortskerns entstand zwischen 1548 und 1583 die imposante Zitadelle, umgeben von starken Wallanlagen, in die vier Bastionen eingefügt wurden. Das Schloss, einst zentrales Gebäude der Zitadelle, wurde nach einem Brand nur teilweise wieder hergestellt und wird als Gymnasium genutzt. Die aufwändig restaurierte Schlosskirche gilt heute als Prunkstück der Schlossanlage. Ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie ist der "Brückenkopf-Park Jülich", in dem sich neben vielen Sport- und Freizeitanlagen auch mehrere Tiergehege befinden. Nur knapp fünf Kilometer außerhalb der Stadtgrenze liegt das Wander- und Wintersportgebiet Sophienhöhe.